Donnerstag, Juli 20, 2006

 

VMWare Server freigegeben


Ein geniales Tool! Ich habe es gleich installiert und meine "alte Liebe" FreeBSD sowie ein Solaris (in einer 64 Bit Version!) installiert. FreeBSD läuft problemlos, es will nur nicht starten, wenn keine Internet Verbindung besteht (über eine Bridge Version des Servers). Dank den VMWare Tools ist die Grafik Darstellung ganz passabel - und man kann, was das von MS freigegebene Konkurrenzprodukt Virtual PC nicht kann - USB verwenden.
Wer also mal eine Distribution laufen lassen will, ohne gleich die Festplatte und Grub nachhaltig verändern zu müssen, ist hier gut aufgehoben.
Ein Wort zu Solaris: über die sehr hilfreiche Seite www.blastwave.org kann man ein Debian Artiges Tool zur Software Installation nachrüsten: pkg-get. Allerdings ist Solaris relativ heikel, was den Name Server betrifft, aber das verlangt wohl auch nach einer intensiveren Beschäftigung ...

 

System Updates überstehen

Nach schmerzlicher Erfahrung kann ich nur den Satz unterstreichen: never change a running system! Ausdrückliche Warnung vor Kernel Updates oder Versionswechseln - es sei denn, man ist gerüstet. Ich habe nach einer ziemlichen Update Katastrophe folgende Konsequenzen gezogen:
1. Die Festplatte partitioniert und zwei Versionen von Ubuntu installiert: eine stabile, bei der ich vor allem Kernel, Xorg und fglrx Updates verweigere und eine kleinere, aktuelle Partition, mit der ich ausprobiere, was denn geht. Nach dem Starten kann ich mit grub dann leicht aussuchen, welche Version booten soll.
2. Geduld haben! Nicht immer ist der aktueller Treiber auch der bessere. Es hat mich Monate gekostet, herauszufinden, dass meine ATI Radeon Xpress 200M Grafikkarte unter Dapper mit dem ATI eigenen Treiber nur unter der Version 8.24 läuft, alle aktuelleren gehen nicht! Wer weiß, vielleicht funktioniert ja einmal der "hauseigene" Radeon Treiber mit 3D Beschleunigung?
Der Vorteil der 2 Partitionen: Im Zweifelsfall kann man die jeweils andere Partition mounten, und kommt dann wenigstens noch an die Daten. Das geht so: Zunächst verschaffe ich mir mit gparted einen Überblick - welche Partitionen liegen auf meiner Festplatte, welche will ich einbinden. Dann wechsle ich mittels sudo -s in eine Root Kondsole, dort erstelle ich zunächst einmal einen Mountpoint: # mkdir /media/Breezy Die Partition wird mit # mount /dev/sda? /media/breezy eingebunden und ist jetzt les- und beschreibbar. Mit # umount /media/breezy hänge ich sie wieder aus und verlasse die Root Konsole mit # exit.

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