Sonntag, Jänner 17, 2010
Warum Fusion und nicht VirtualBox?

Da schreibe ich über freie Software auf dem Mac, und dann verwende ich Vmware Fusion? Wie kann das sein? Der Grund ist leider der, dass VirtualBox auf dem Mac Probleme hat. Die USB-Schnittstellen gehen nur manchmal und der geteilte Ordner unter Linux als Gastsystem einstweilen gar nicht. Das ist schade, denn unter Linux als Host läuft VB tadellos.
Der praktische Hauptgrund ist aber, dass ich auf gar keinen Fall auf Jpilot verzichten will. Dieses Programm hat meinen Treo nach einer Reparatur, die durch einen Unfall notwendig geworden war, wiederhergestellt. Unter MacPorts gibt es nur eine veraltete Version von Jpilot und mit Fusion läuft die Synchronisation auf gewohnt feine Weise ab.
Warum nicht Linux als Host auf dem Mac? Das geht, aber ich habe mich noch nicht drüber getraut. Warum nicht Parallels? Hab ich nicht getestet, habe aber gehört, dass bei Linux VM die Nase vorn haben soll. Kann ich aber nicht beurteilen.
Labels: Vmware Fusion 3 oder Virtual Box auf dem MacPro
Montag, Jänner 04, 2010
Freie Software auf einem MacPro

Ich habe es getan und mir aus der Karstadt-Masse einen MacPro gekauft, der ziemlich viel Power mitbringt. Einstweilen läuft Linux noch virtuell (VmwareFusion), wobei mir bei der Einrichtung des geteilten Ordners dieser Forenbeitrag sehr geholfen hat.
Was kann man sonst noch sagen: Apple hat sein Multimedia-Paket aus der Lieferung herausgenommen. Dabei macht mir das Fehlen der DRM-Hölle von iTunes oder des aufgeblähten iPhotos gar nichts aus, im Gegenteil. Schließlich habe ich Songbird, Amarok, Rhythmbox oder Digikam. Was negativ auffällt ist, dass iMovie kastriert wurde und man offensichtlich dem geneigten User FinalCutPro andrehen möchte, falls er Videos bearbeiten will. Nicht mit mir. Also, was tun?
Ich habe zuerst einmal MacPorts installiert und dann im Mac-Terminal mittels
% sudo port install kdenlive
das gleichnamige Programm installiert. Dabei waren folgende Operationen nötig, um das Programm zum Laufen zu bringen (es liegt in /opt/local/bin/kdenlive.app/Contents/MacOS/):
% sudo chown mein_Name:staff/Library/LaunchAgents/org.freedesktop.dbus-session.plist
(Bei mein_name bitte den eigenen Usernamen eintragen, bei Unsicherheit hilft % whoami)
% launchctl load -w /Library/LaunchAgents/org.freedesktop.dbus-session.plist
Nun sollte Kdenlive sich starten und einrichten lassen. Problematischer ist das Fehlen von dvgrab auf der MacOS Plattform. Nach kurzer Rechereche lud ich mir von der Apple-Developper Seite (kostenloses Registrieren ist notwendig) das Paket firewiresdk26 herunter und installierte es. Jetzt finde ich unter Festplatte-Developper-Firewiresdk26-Applications das Programm DVHSCap und habe alles, was ich zum Import von Digital Video brauche.
Labels: MacPro DVgrab freie Software