Samstag, Oktober 27, 2007
Back to the roots: Lenny auf meinem HP Notebook

Nach den überraschend positiven Erfahrungen mit Debian auf meinem alten Thinkpad fasste ich den Entschluss, Debian auch auf meinem Pavilion dv8000 zu installieren. So schob ich die Etch-Netzinstallations CD ein und legte los. Mittlerweile gilt die Regel, dass sogar ein Huhn Debian installieren kann, wenn man nur genügend Körner auf die Enter Taste legt ....
So war es auch diesmal, ein kleiner Umweg musste nur bei der Installation des Wlan Treibers genommen werden. Die Synaptic Quelle für den bcm43xx-fwcutter war defekt. Diese Lösung brachte den Erfolg: Bitte den bcm43xx-fwcutter vorher installieren, aber nicht die Firmware auspacken lassen, sondern:
# wget http://downloads.openwrt.org/sources/wl_apsta-3.130.20.0.o
# bcm43xx-fwcutter -w /lib/firmware wl_apsta-3.130.20.0.o
Achtung: Debian arbeitet nicht mit sudo, sondern man wechselt im Terminal klassisch mit
% su
in den Root Status.
Nachdem ich einige Probleme hatte, so ging mein Treo nicht mit Jpilot und der angehängte Beamer empfing kein Bild, entschloss ich mich, von Etch auf Lenny upzugraden.
Nichts einfacher als das. Ich editierte die Paketquellen Datei:
# gedit /etc/apt/sources.list
und änderte die beiden ersten Einträge in:
deb http://ftp.at.debian.org/debian/ lenny main
deb-src http://ftp.at.debian.org/debian/ lenny main
Ein anschließendes
# apt-get update
# apt-get dist-upgrade
brachte nach einen Download von etwas mehr als einem Gigabyte (!) eine klaglose Aktualisierung. Klasse!
Jpilot ging sofort (mit Schnittstelle "usb:"), allerdings verweigerte der offene ATI Treiber die Erkennung des angehängten Beamers.
So installierte ich den topaktuellen ATI Treiber nach dieser Anleitung.
Auch das ging problemlos. Der Beamer wurde beim Start von Xorg erkannt und ich kann sogar Videos auf ihm darstellen, das habe ich unter Ubuntu Feisty mit dem gleichen Treiber nicht geschafft.
Für mich überraschend: Hibernate funktioniert auch mit proprietärem ATI Treiber, ein kleines Problem habe ich noch: der Ton ist nach dem Aufwachen weg, bisher wußte ich mir da nur mit einem
#alsaconf
zu helfen, aber ich vermute, dass das auch anders lösbar ist.
Erstes Fazit: eine schlanke, stabile Installation ohne Nebengeräusche!
PS: Wenn man das Debian Forum mit dem von Ubuntuusers vergleicht: kein Vergleich - Ubuntuusers ist um Klassen ausführlicher, und viele Anleitungen sind 1:1 bei Debian umsetzbar.
Labels: Debian Lenny HP Pavilion dv8000
Montag, Oktober 22, 2007
Ubuntu vs. Debian

Ubuntu hat eine offensichtliche Schwäche, es ist vergleichsweise ressourcenhungrig. Ich konnte das auf meinem alten IBM Thinkpad i1200 beobachten - trotz XFCE Oberfläche war es nicht möglich, Openoffice laufen zu lassen (Feisty Fawn - Xubuntu). Ich habe deshalb gestern mit einer Netz - Installations CD Etch installiert, die Installation lief problemlos durch (Ubuntu hat sie ja praktisch 1:1 übernommen) und Gnome läuft vergleichsweise zügig und auch OOO ist verwendbar. Hat Ubuntu zu viele Gimmicks laufen?
Labels: ältere Hardware, Debian, Energieverbrauch, Ubuntu