Montag, Mai 21, 2007
Kino einrichten
Kino einrichten ist nicht schwer, wenn man ein paar grundlegende Dinge beachtet. Da ist zum einen der Umstand, dass einen Ubuntu von Haus aus nicht lesend und schreibend auf die Digital Kamera zugreifen lässt.Mittels
$ sudo modprobe raw1394
und
$ sudo modprobe dv1394
sorgt man dafür, dass die nötigen Kernelmodule geladen werden. Um sie auch nach einem Neustart zu behalten, trägt man sie mittels
$ sudo gedit /etc/modules
in die entsprechende Datei ein.
Dann adaptieren wir die Datei permissions.rules per
$ sudo gedit /etc/udev/rules.d/40-permissions.rules
und setzen die Berechtigung so:
KERNEL=="raw1394" GROUP="video"
Mit Kuser können wir überprüfen, ob wir als User in die Gruppe "Video" eingetragen sind. Falls Kuser nicht installiert ist:
$ sudo apt-get install kuser
Um die Änderungen wirksam werden zu lassen, startet man udev neu:
$ sudo /etc/init.d/udev restart
Jetzt öffnen wir Kino (Alt+F2: kino) und mit Strg+P dort die Einstellungen.
Und nun der entscheidende Punkt: unter dem Reiter "IEEE 1394" ist die FireWire Schnittstelle anzugeben. Im Terminal kann ich mittels
$ cd /dev
$ ls | grep dv1394
die genaue Angabe finden, und die wird nun in den Abschnitt "dev1394 Device" eingetragen. In meinem Fall ist das "/dev/dv1394-0"
Wenn ich dann meine Kamera anschließe und Kino neu starte, kann ich den Film importieren und die Kamera über die FireWire Schnittstelle steuern.
Labels: DV1394, Firewire Schnittstelle, Kino, raw1394
Dienstag, Mai 15, 2007
1 Jahr Linux

Vor einem Jahr bin ich wegen Hardware Problemen auf Linux umgestiegen, und ich habe es nicht bereut. Sicher, es hat auch Zeiten gegeben, in denen ich geflucht habe, aber im Laufe der 12 Monate haben sich ein paar Grundregeln herauskristallisiert, deren Beachtung manchen Stress erspart:
- Stabilität ist wichtiger als Aktualität
- Datensicherung ist immer ein Muss
- Nutze das weltweite Know How
- Gelassenheit und Geduld helfen immer
- Freie Software funktioniert
Zu 2: Ich habe die Migration über drei Plattformen fast unbeschadet überstanden, weil ich regelmässig Backups gemacht habe. Das unübertroffene Mittel der Wahl heißt rsync (ist bei allen Unix - artigen Systemen von Haus aus an Bord).
Zu 3: Wenn ich ein Problem habe, bin ich nie allein. Tausende von Usern weltweit haben das gleiche schon erlebt und manche haben die Lösung. Geduldiges Suchen und regelmässige Visiten in den diversen Foren zahlen sich eigentlich immer aus. Danke auch an Google ....
Zu 4: Manchmal ärgert man sich, dass Dinge noch nicht funktionieren - Wochen später erfährt man staunend, dass wieder fleissige Menschen sich des Problems angenommen haben. Wer warten kann, gewinnt.
Zu 5: Faszinierend, aber wahr: ich kann alle professionellen und privaten Aufgaben mit freier Software bewältigen. Manches sicher nicht so komfortabel wie mit proprietären Programmen, aber im großen und ganzen gehts.
Ich bin von MS über MAC zum Pinguin gekommen: in meinen Augen ein ganz klarer Fortschritt.
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