Samstag, August 26, 2006

 

Warum ich mit mehreren OS's besser fahre

Wichtigster Grund: kein System ist perfekt! Und: die Schwächen des einen sind die Stärken des anderen.
An MS schätze ich die gute Anpassung "out of the box" an die jeweilige Hardware, aber ich finde die bekannte Feindseligkeit gegen die (meist freie) Konkurrenz destruktiv. Zwei Stichworte sollen hier genügen: Windows Mobile oder versuchen Sie einmal, Open Clipart unter MS vernünftig einzusetzen.
An Apple schätze ich die großartigen Fähigkeiten im Multimedia Bereich und die grundsätzliche Offenheit zur freien Welt, wenn man auch den Eindruck gewinnen mag, dass Apple da eher eine Einbahnstrasse fahren möchte. Negativ finde ich die Fehleranfälligkeit der mobilen Hardware (siehe mein iBook) und die hohen Softwarepreise, die bei Systemumstiegen (etwa auf Intel) wieder voll durchschlagen.
An Linux gefällt mir die Community und die tollen Programme, die gerade einen Mausklick entfernt sind. Die Hardwarekompatibilität im Notebook Bereich ist leider ein Wermutstropfen.
FreeBSD mag ich aus ganz persönlichen Gründen: hier habe ich den Umgang mit Unix artigen Systemen gelernt, der ganze Ansatz faszieniert mich einfach und was die Könner an der Befehlszeile zaubern (zB: rsync oder grep oder chron) läßt viele propriätere Programme mit ihren bunten Knöpfchen einfach alt aussehen. Aber versuch einmal Open Office mit Datenbank Unterstützung einzusetzen - da geht mindestens ein halber Tag drauf ...
Ein Wort zu Open Source: vieles, was ich in der Unix artigen Welt schätzen gelernt habe, läuft auch im MS Imperium, wer will, kann sich hier einen Überblick verschaffen.
So bleibe ich ein Wanderer zwischen den Welten ...

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